Genzukunft

Genetik verstehen · Zukunft mitdenken

Unterrichtsreihe: Gentechnik und Humangenetik (Oberstufe)

Unterrichtsreihe 6 von 7Alle Unterrichtsreihen

Diese Reihe verbindet die Methoden der Gentechnik mit ihren Anwendungen am Menschen: von Klonierung, PCR und DNA-Profil über die Genschere bis zu Stammbaumanalyse, Gendiagnostik und Gentherapie. Den Abschluss bildet eine ethische Urteilsbildung zu Eingriffen in die Keimbahn. Die Reihe baut auf Molekulargenetik: vom Gen zum Merkmal auf.

Steckbrief

MerkmalAngabe
ZielgruppeOberstufe (Qualifikationsphase, grundlegendes und erhöhtes Anforderungsniveau)
Umfang8 Doppelstunden à 90 Minuten
VorwissenMolekulargenetik (siehe Molekulargenetik: vom Gen zum Merkmal), Mendel-Genetik und einfache Stammbäume (siehe Vererbung: Mendel und Mensch); Wahrscheinlichkeitsrechnung
LeitfrageWas können Gentechnik und Gendiagnostik heute beim Menschen leisten – und wo liegen ihre Grenzen?
AusstattungTablets oder Laptops für Tatort-Labor und Gen-Schere; Klebeband für die Positionslinie; Raum für ein Fishbowl-Setting
LernkontrolleÜbungsklausur im Klausurtrainer; Klausur mit Stammbaum-, Rechen- und Bewertungsaufgabe; Stellungnahme mit Bewertungsraster

Kompetenzbereiche nach den KMK-Bildungsstandards

  • Sachkompetenz: Klonierung, PCR, Gelelektrophorese, CRISPR/Cas9 und Gentherapie erklären; Erbgänge bestimmen.
  • Erkenntnisgewinnung: Gele, Selektionsplatten und Stammbäume auswerten; Wahrscheinlichkeiten mit Vierfeldertafel und Produktregel berechnen.
  • Kommunikation: Testergebnisse mit natürlichen Häufigkeiten verständlich darstellen; Schlagzeilen und Werbeaussagen sachlich prüfen.
  • Bewertung: Ethische Urteilsbildung in Schritten durchführen; Rechtslage (Gendiagnostikgesetz, Embryonenschutzgesetz) einbeziehen; begründet Stellung nehmen.

Die Doppelstunden im Überblick

Nr.ThemaSchwerpunktZentrale Seiten
1Werkzeuge der Gentechnik – ein Gen klonierenErkenntnisgewinnung: Selektion auswertenPlasmide, Insulin aus Bakterien, Gentechnik
2PCR und GelelektrophoreseRechnen und AuswertenPCR, Gelelektrophorese
3Der genetische Fingerabdruck – Tatort-LaborBewertung: Was beweist ein Treffer?Der genetische Fingerabdruck, Tatort-Labor
4CRISPR/Cas9 – GenomeditierungModelle nutzen und Grenzen erkennenCRISPR/Cas9, Gen-Schere, Base und Prime Editing
5Stammbaumanalyse in der OberstufeErkenntnisgewinnung: AusschlussverfahrenStammbaumanalyse: Übungen, Vererbung beim Menschen, Autosomal-dominante Erbleiden
6Gendiagnostik – Tests, Wahrscheinlichkeiten, RechtKommunikation und BewertungSensitivität und Spezifität, NIPT, Gendiagnostikgesetz, Pränatale Diagnostik
7Gentherapie – somatisch und KeimbahnFallanalyseGentherapie, Virale Vektoren, Praktische Gentherapieversuche
8Ethische Urteilsbildung – Eingriffe in die KeimbahnBewertungDie CRISPR-Babys, Keimbahntherapie, Ethische Urteilsbildung, Ethik-Arena

Abkürzungen in den Verlaufstabellen: EA = Einzelarbeit, PA = Partnerarbeit, GA = Gruppenarbeit, UG = Unterrichtsgespräch, LV = Lehrkraftvortrag. Auf schmalen Bildschirmen lassen sich die Tabellen seitlich verschieben.

Doppelstunde 1: Werkzeuge der Gentechnik – ein Gen klonieren

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler …

  • beschreiben Bau und Bauteile eines Plasmidvektors,
  • wenden Schneiden mit Restriktionsenzymen und Verbinden mit Ligase an einer Sequenz an,
  • werten Selektion und Blau-Weiß-Test aus,
  • erklären, warum für die Produktion in Bakterien nicht einfach das menschliche Gen verwendet wird.
PhaseZeitInhalt / AktivitätSozialformMaterial
Einstieg10 minHumaninsulin aus Bakterien: vom Gen zum Medikament – welche Schritte sind nötig?UGInsulin aus Bakterien: Abschnitt „So wird Insulin heute hergestellt“
Erarbeitung I20 minBauteile eines Plasmidvektors mit Abb. 1.EAPlasmide: Abb. 1, Aufg. 1
Übung20 minSchnitt mit EcoRI an einer Sequenz, klebrige Enden; warum dasselbe Enzym für Plasmid und Gen?PAPlasmide: Aufg. 2–3
Experiment25 minBlau-Weiß-Selektion: Platten mit und ohne Ampicillin, X-Gal und IPTG auswerten.PAPlasmide: Vertiefung „Die Blau-Weiß-Selektion“, Aufg. 4; Gentechnik: Vertiefung
Transfer10 minIntrons als Problem für Bakterien und die Lösung.UGInsulin aus Bakterien: Vertiefung, Aufg. 3
Abschluss5 minFließschema der Klonierung festhalten.EA–

Hausaufgabe und Differenzierung

Hausaufgabe: Aufgabe 5 auf Plasmide (Antibiotikaresistenzgene als Selektionsmarker beurteilen).

Doppelstunde 2: PCR und Gelelektrophorese

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler …

  • nennen die Zutaten einer PCR und beschreiben ihre Aufgabe,
  • erklären den Ablauf eines PCR-Zyklus mit Temperaturen,
  • berechnen die Zahl der Kopien nach n Zyklen,
  • erklären das Prinzip der Gelelektrophorese und werten Bandenmuster mit Größenmarker aus.
PhaseZeitInhalt / AktivitätSozialformMaterial
Einstieg10 minEine winzige Spur am Tatort – reicht das für eine DNA-Analyse? Vermutungen.UGPCR
Erarbeitung I25 minPCR: Zutaten, drei Schritte eines Zyklus, Kopienzahl berechnen.PAPCR: Aufg. 1–3
Erarbeitung II25 minGelelektrophorese: Ladung, Laufrichtung, Siebeffekt; Ablauf vom Gießen bis zum Färben.PAGelelektrophorese: Aufg. 1 und 3; Der genetische Fingerabdruck: Aufg. 2
Übung15 minVaterschaft im Gel bestimmen; qPCR-Ergebnisse vergleichen.EAGelelektrophorese: Abb. 1, Aufg. 2; PCR: Aufg. 4
Sicherung10 minFehleranalyse: keine einzige Bande nach 45 Minuten.UGGelelektrophorese: Aufg. 4
Abschluss5 minZwei Fragen aus dem Selbsttest.EAPCR: Selbsttest

Hausaufgabe und Differenzierung

Hausaufgabe: Aufgabe 5 auf PCR (Aussage eines Verteidigers beurteilen).

  • Basis: Temperaturprofil als Diagrammvorlage; Rechentabelle Zyklus – Kopienzahl.
  • Vertiefung: Vertiefung „Warum das passgenaue Produkt erst ab Zyklus 3 entsteht“ auf PCR; Fragmentlängen berechnen (Vertiefung auf Gelelektrophorese); DNA-Sequenzierung.
  • Einfach-Modus und Karteikarten: Lernende mit Leseschwierigkeiten schalten im Seitenkopf den Einfach-Modus ein und lesen zuerst die Kurzfassung „Einfach erklärt“. Fachbegriffe: Karteikarten „PCR“ und Karteikarten „Gelelektrophorese“.

Doppelstunde 3: Der genetische Fingerabdruck – Tatort-Labor

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler …

  • erklären, was ein STR-Profil ist und warum es sich zwischen Menschen unterscheidet,
  • werten eine Gelelektrophorese aus und ordnen Banden Fragmentlängen zu,
  • berechnen mit der Produktregel, wie häufig ein Profil zufällig vorkommt,
  • beurteilen, was ein DNA-Treffer beweist und was nicht.
PhaseZeitInhalt / AktivitätSozialformMaterial
Einstieg10 minSeit wann gibt es DNA-Analysen in der Kriminalistik? Kurzer Überblick.UGDer genetische Fingerabdruck: Abschnitt „Seit wann gibt es DNA-Analysen in der Kriminalistik?“
Simulation35 minTatort-Labor: beide Fälle lösen und die Aufgaben 1–4 bearbeiten.PATatort-Labor: Aufg. 1–4
Sicherung10 minSpurenleger bestimmen; welcher Mann kommt als Vater in Frage?UGDer genetische Fingerabdruck: Abb. 1, Aufg. 3–4
Rechnen15 minZufallstreffer-Wahrscheinlichkeit mit der Produktregel.PADer genetische Fingerabdruck: Aufg. 5; Tatort-Labor: Aufg. 5
Bewertung15 minDNA einer Person an einer Türklinke ihres Arbeitsplatzes: Welchen Wert hat der Fund?EA, UGTatort-Labor: Aufg. 6
Abschluss5 minMerksatz: Treffer und Tatnachweis unterscheiden.UG–

Hausaufgabe und Differenzierung

Hausaufgabe: Aufgabe 7 auf Tatort-Labor (DNA-Profile aller Neugeborenen speichern? Stellung nehmen) oder Aufgabe 6 auf Der genetische Fingerabdruck.

Doppelstunde 4: CRISPR/Cas9 – Genomeditierung

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler …

  • beschreiben, wie Bakterien CRISPR als Immunsystem gegen Phagen nutzen,
  • erklären das Zusammenwirken von Guide-RNA, PAM und Cas9 und bestimmen eine Schnittstelle,
  • vergleichen NHEJ und HDR und ihre Folgen,
  • vergleichen Base Editing und Prime Editing mit der klassischen Genschere.
PhaseZeitInhalt / AktivitätSozialformMaterial
Einstieg10 minWie erkennt ein Bakterium einen Phagen wieder, der es schon einmal angegriffen hat?LV, UGCRISPR/Cas9: Aufg. 1
Erarbeitung20 minMechanismus mit Guide-RNA, PAM und Cas9; PAM auf einem gegebenen Strang ermitteln.PACRISPR/Cas9: Aufg. 2–3; Vertiefung „Molekulare Details“
Simulation30 minGen-Schere Level 1–3: PAM auf beiden Strängen, Reparatur in Level 2, Off-Target-Risiko in Level 3.PAGen-Schere: Aufg. 2–4
Sicherung10 minWarum schaltet NHEJ ein Gen bei zwei verlorenen Basen meist aus, bei drei oft nicht?UGCRISPR/Cas9: Aufg. 4
Erweiterung15 minBase Editing und Prime Editing: Wann reicht ein Base Editor, wann braucht man einen Prime Editor?PABase und Prime Editing: Aufg. 2–3
Abschluss5 minAusblick: Casgevy und der Fall He Jiankui (Doppelstunden 7 und 8).UG–

Hausaufgabe und Differenzierung

Hausaufgabe: Aufgabe 5 auf Base und Prime Editing (Schlagzeile zum Prime Editing).

Doppelstunde 5: Stammbaumanalyse in der Oberstufe

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler …

  • bestimmen Erbgänge in Stammbäumen mit einem festen Lösungsschema und begründen jeden Schluss mit Personen,
  • unterscheiden sichere, wahrscheinliche und nicht entscheidbare Ergebnisse,
  • berechnen Wahrscheinlichkeiten für Familienmitglieder, auch mit der 2/3-Regel,
  • erklären Besonderheiten wie die CAG-Wiederholungen bei Chorea Huntington.
PhaseZeitInhalt / AktivitätSozialformMaterial
Einstieg10 minKennzeichen der klassischen Erbgänge wiederholen.UGWas bedeutet autosomal?: Abschnitt „Die vier klassischen Erbgänge im Überblick“; Vererbung beim Menschen
Erarbeitung15 minLösungsschema in fünf Schritten.EAStammbaumanalyse: Übungen: Lösungsschema
Übung30 minGestuft: Stammbäume 2–6 mit Begründung.PAStammbaumanalyse: Übungen: Aufg. 3–7
Rechnen20 minWahrscheinlichkeiten und 2/3-Regel.PAStammbaumanalyse: Übungen: Aufg. 8–9; Vererbung beim Menschen: Vertiefung „Mit Stammbäumen rechnen“
Transfer10 minChorea Huntington: CAG-Wiederholungen und Erkrankungsalter.UGAutosomal-dominante Erbleiden: Aufg. 3
Abschluss5 minCheckliste der Ausschlusskriterien.EA–

Hausaufgabe und Differenzierung

Hausaufgabe: Aufgabe 3 auf Autosomal-rezessiver Erbgang (Paar mit Anlage für Phenylketonurie plant drei Kinder).

Doppelstunde 6: Gendiagnostik – Tests, Wahrscheinlichkeiten, Recht

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler …

  • beschreiben Methoden der pränatalen Diagnostik und ordnen sie zeitlich ein,
  • berechnen Sensitivität, Spezifität und positiven Vorhersagewert mit einer Vierfeldertafel,
  • erklären, warum ein auffälliger Suchtest bestätigt werden muss,
  • wenden Regeln des Gendiagnostikgesetzes auf Fallbeispiele an.
PhaseZeitInhalt / AktivitätSozialformMaterial
Einstieg10 minWerbeaussage „Unser Gentest liefert zu 99 % korrekte Ergebnisse“ – was fehlt?UGSensitivität und Spezifität: Aufg. 5
Erarbeitung I25 minVierfeldertafel, Sensitivität, Spezifität, positiver Vorhersagewert.PASensitivität und Spezifität: Aufg. 1–2
Anwendung20 minNIPT: auffällige Ergebnisse bei 10.000 Schwangeren; Abhängigkeit vom Alter mit Häufigkeitsbaum.PANIPT: Aufg. 2–3; Gefahren der Diagnostik: Rechenbeispiel
Recht20 minArbeitsteilig: diagnostische und prädiktive Untersuchungen, Regeln für Versicherungen und Arbeit, vorgeburtliche Untersuchungen.GAGendiagnostikgesetz: Aufg. 2–3; Pränatale Diagnostik: Abschnitt „Die Methoden im Überblick“
Sicherung10 minWarum muss ein auffälliger NIPT durch eine Amniozentese bestätigt werden?UGPränatale Diagnostik: Aufg. 2
Abschluss5 minMerksatz zum Unterschied zwischen Sensitivität und Vorhersagewert.UG–

Hausaufgabe und Differenzierung

Hausaufgabe: Aufgabe 5 auf Gefahren der Diagnostik (Internet-Gentest als Geschenk beurteilen) oder Aufgabe 5 auf Gendiagnostikgesetz.

Doppelstunde 7: Gentherapie – somatisch und Keimbahn

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler …

  • unterscheiden somatische Gentherapie und Keimbahntherapie,
  • beschreiben Ex-vivo- und In-vivo-Gentherapien,
  • vergleichen virale Vektoren wie AAV und Lentiviren,
  • erklären Rückschläge wie die Insertionsmutagenese und beurteilen Kosten und Nutzen.
PhaseZeitInhalt / AktivitätSozialformMaterial
Einstieg10 minZeitleiste der Gentherapie: vom ersten Versuch 1990 bis heute.UGPraktische Gentherapieversuche: Abschnitt „Die Zeitleiste im Überblick“
Erarbeitung I25 minSomatisch oder Keimbahn, ex vivo oder in vivo; Beispiele zuordnen.PAGentherapie: Aufg. 1–2
Erarbeitung II20 minVektoren im Vergleich; Wahl eines Vektors begründen.PAVirale Vektoren: Tabelle, Aufg. 2; Gentherapie: Aufg. 3
Fallanalyse20 minGruppen: Ashanti DeSilva, Jesse Gelsinger, SCID-X1-Studien, Casgevy. Was lief gut, was schief, was folgte daraus?GAAshanti DeSilva; Jesse Gelsinger; Praktische Gentherapieversuche: Aufg. 2; Sichelzellanämie: Abschnitt „Behandlung heute: von Medikamenten bis zur Genschere“
Sicherung10 minKostenrechnung: einmalige Therapie gegen jährliche Dauerbehandlung.UGGentherapie: Aufg. 4
Abschluss5 minOffene Fragen für die Ethik-Stunde sammeln.UG–

Hausaufgabe und Differenzierung

Hausaufgabe: Aufgabe 5 auf Praktische Gentherapieversuche (individuell entworfene Gentherapien wie bei Baby KJ beurteilen).

Doppelstunde 8: Ethische Urteilsbildung – Eingriffe in die Keimbahn

Ziele

Die Schülerinnen und Schüler …

  • stellen den Fall He Jiankui dar und erläutern die fachlichen Einwände,
  • wenden die Schritte der ethischen Urteilsbildung auf einen Keimbahneingriff an,
  • ordnen Argumente den Prinzipien der Bioethik zu,
  • nehmen begründet Stellung zur Frage, ob Keimbahneingriffe erlaubt sein sollten.
PhaseZeitInhalt / AktivitätSozialformMaterial
Einstieg10 minSchlagzeile „Chinesischer Forscher macht Babys immun gegen HIV“ Wort für Wort prüfen.UGDie CRISPR-Babys: Aufg. 4
Sachklärung20 minDer Fall He Jiankui; Regelung im Embryonenschutzgesetz.PADie CRISPR-Babys: Aufg. 1–2; Keimbahntherapie: Aufg. 1
Methode15 minEthische Urteilsbildung in sieben Schritten; Prinzipien der Bioethik.LV, UGEthische Urteilsbildung; Prinzipien der Bioethik
Debatte30 minEthik-Arena, Streitfrage 2 „CRISPR-Babys – Eingriffe in die Keimbahn?“ mit Rollenkarten im Fishbowl.GA, PlenumEthik-Arena: Streitfrage 2, Rollenkarten, Methode „Fishbowl“
Urteil10 minEigene Stellungnahme mit Formulierungshilfen schreiben.EAEthische Urteilsbildung: Abschnitt „Formulierungshilfen für die Klausur“
Abschluss5 minReflexion: Hat sich die Position verändert?PlenumEthik-Arena: Aufg. 5

Hausaufgabe und Differenzierung

Hausaufgabe: Aufgabe 5 auf Keimbahntherapie (Stellung nehmen zur Aussage des Deutschen Ethikrats) als Klausurübung.

Abschluss und Leistungsüberprüfung

Tatort-Labor und Gen-Schere enthalten eigene Aufgaben mit Lösungen und eignen sich als Wiederholungsstationen. Für eine Klausur bieten sich an:

Klausurtrainer (Übungsklausur, Quiz-Mix und Operator-Training mit Aufgaben der jeweiligen Seite): Der genetische Fingerabdruck · PCR · CRISPR/Cas9 · Stammbaumanalyse: Übungen · Sensitivität und Spezifität · Gentherapie · Die CRISPR-Babys

Karteikarten zur Wiederholung der Fachbegriffe: Plasmide · PCR · Der genetische Fingerabdruck · CRISPR/Cas9 · Stammbaumanalyse: Übungen · Sensitivität und Spezifität · Gentherapie

Hinweise zur Durchführung

  • Pränataldiagnostik, Erbkrankheiten und Gentests können Lernende persönlich betreffen. Arbeiten Sie mit Fallbeispielen und lassen Sie Raum für Positionen, ohne persönliche Angaben einzufordern.
  • Rechtliche Angaben (Gendiagnostikgesetz, Embryonenschutzgesetz, Kassenleistung NIPT) entsprechen dem Stand der Seiten (Oktober 2026).
  • Das Tatort-Labor nennt als Zeitbedarf 15–20 Minuten für beide Fälle und 15–20 Minuten für die Aufgaben.

Weitere Unterrichtsreihen

Quellen & Stand

Stand: Oktober 2026. Zeitangaben sind Richtwerte für eine Doppelstunde von 90 Minuten.

„Unterrichtsreihe: Gentechnik und Humangenetik (Oberstufe)“ von genzukunft.de – Lizenz: CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de) – Quelle: https://www.genzukunft.de/lehrkraefte/unterrichtsreihen/gentechnik-und-humangenetik/ – Logo und Wortmarke sind ausgenommen.

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