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Die Zelle Molekulargenetik

Die Zelle

Die Zelle (Cellula) ist die kleinste Lebensfähige Einheit. Ihre Lebensdauer ist unterschiedlich. Es gibt zum Beispiel Zellen, die nur einen Tag überleben, jedoch auch jene, die dem Menschen ein ganzes Leben lang erhalten bleiben. Eine menschliche Zelle besteht aus der Zellmembran, dem Zellkern (Nucleus) und dem Zellleib (Zytoplasma). Im Zytoplasma befinden sich Organellen, die jeder eine bestimmte Funktion haben und der Zellkern ist seinerseits mit einer Kernmembran umgeben.

a) Der Zellkern

Der Zellkern wurde 1828 von Robert Brown entdeckt. Er ist von einer dünnen Kernmembran umgeben, und er besteht aus einem Kerngerüst, das als Chromatin, ein zartes Gerüst- und Fadenwerk bezeichnet wird. Das Chromatin ist der Träger der Vererbung und er enthält die Informationen aller Stoffwechselvorgänge. Das Chromatingerüst liegt in einer Grundsubstanz, die als Kernsaft bezeichnet wird. In ihm ist dann auch das Kernkörperchen zu finden. Außen umschließt den Kern eine Doppelmembran, die Kernhülle. Sie Enthält Poren für den Stoffaustausch zwischen Kern und Zytoplasma.

Bei der Zellteilung entstehen aus dem Chromatin die Chromosomen.. Ein großer Teil des Zellkerns entsteht aus diesen Chromosomen; diese enthalten ein komplettes Baumuster aller erblichen und individuellen Charakteristika eines Lebewesens.

b) Zytoplasma

Das Zytoplasma besteht zu 90% aus Wasser, sowie Eiweißstoffe, Fette, Kohlenhydrate und Mineralsalze. Sowohl nach außen als auch nach innen, gegen die Vacuolen ist es durch ein Plasmahäutchen getrennt. Im Zytoplasma befinden sich verschiedene Organellen, die alle eine bestimmte Funktion haben.

In den meisten Zellen befinden sich zwei kurze Zylinder, die sogenannten Zentriolen. Sie liegen meist in der Nähe des Kernes, sodass sie zueinander einen rechten Winkel bilden, und bilden mit ihm das Mikrozentrum. Zentriolen sind für die Bewegung der Chromosomen während der Zellteilung bedeutsam.

Mitochondrien sind längliche Fäden, die sich schlängelnd oder kreiselnd bewegen. Zahl und Größe sind abhängig von der Zellart. Sie bestehen aus einer äußeren und einer inneren Membran, die zu Leisten gefaltet ist. Die Mitochondrien sind die „Kraftwerke“ der Zelle. Sie sind die stärkst entwickelten und zahlreichsten Strukturen in der Zelle, in denen energiefordernde Prozesse ablaufen.

Der Golgi – Komplex ist eine Ansammlung von Schläuchen und Bläschen aus Plasma – Membran; er liegt meist in Kernnähe. Er verpackt sozusagen Proteine (Sekret – Granula) und ist auch der Bildungsort von Lysosomen.

Lysosomen findet man im Zytoplasma. Sie sind unregelmäßig geformte Organellen, die von Plasma - Membran umgeben sind und in denen man Bruchstücke von anderen Zellenstrukturen finden kann. Die Lysosomen sind eine Art Verdauungssystem der Zelle. Bei Aufnahme von Fremdstoffen (z.B.: Bakterien) bilden sich um diese Membran – umschlossene Vacuolen, die sich dann schließlich mit den Lysosomen vereinigen. So werden die Inhalte beider Strukturen von einer gemeinsamen Membran umschlossen und können durchgemischt werden.

Das endoplasmatische Rediculum ist eine komplexe Anordnung schlauchartiger Gebilde im Zellplasma. Im granulären endoplasmatischen Retikulum haften der cytoplasmatischen Seite der Membran Ribosomen an, die in agranulären endoplasmatischen Reticulum fehlen. Im agranulären endoplasmischen Rediculum gewöhnlicher Zellen finden Entgiftungsprozesse statt.

d) Das Zytoskelett:

Das Zytoplasma ist nicht, wie es lange angenommen wurde, eine unstrukturierte Flüssigkeit, in denen die Organellen „schwimmen“, sondern ist organisiert. Es wird von einem Netzwerk von Fasern durchzogen, die Zytoskelett genannt werden. Es ist dafür da, die Organellen an ihrem Platz zu halten und als eine Art Gerüst die Zellform zu bewahren.

Die Zelle Molekulargenetik

 

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