Chancen verpassen?

Die Mehrheit der Bürger in Niedersachsen lehnt Gentechniklabore in Schulklassen ab. Laut einem Beitrag von Greenpeace lehnen 79% der Niedersachsen Gentechnik auf dem Acker ab und deutlich mehr als die Hälfte der Bürger (65%) glauben, dass der praxisnahe Unterricht bei gentechnischen Versuchen zu einer einseitigen Meinungsbildung bei den Schülern führen würde.*

Selbst als jemand, der dem Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen sehr kritisch gegenübersteht, finde ich die, dass die Einstellung dieser Projekte der falsche Weg ist.

“Nur 26 Prozent der Bevölkerung glaubt an sachlichen Unterricht in Gentechnik-Laboren”* laut Greenpeace mag durchaus den Geist der Zeit treffen, aber den Schülern durch Einstellung des Projektes die Chance zu nehmen sich umfassend mit dieser Problematik zu befassen, halte ich für den falschen Weg. Wenn der Herr Petersen, der Gentechnik-Ansprechpartner von Greenpeace in Hannover, fordert die 13 Millionen Euro, die das Projekt kosten würde, in eine ausgewogene Bildung zu stecken, so gehört gerade der Experimentalunterricht dazu und gerade dort könnte Interesse für Umweltpolitische Probleme geweckt werden.

Der in meinen Augen richtige Schritt wäre ein ausgewogener Lehrplan, der sowohl Vor und Nachteile aufzeigt, die durch den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen aufzeigt.

*Quelle www.greenpeace-magazin.de

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Ein Gedanke zu “Chancen verpassen?

  1. Die Wahreheit zu verbieten ist nie langfristig gut.

    Wenn die Schüler selber einen Versuch durchführen könnten, dann würden sie eventuell mehr Informationen darüber wollen.

    Ob das jetzt Pro oder Contra ist, ist ja erstmal egal. Jeder sollte sich dazu seine Meinung bilden, und nicht einfach den Medien blind glauben.

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