Erste Auswirkungen der Gentechnik in der Landwirtschaft?

Das Handelsblatt beschreibt ein Phänomen aus den USA. Dort sollen in einigen Regionen super Unkräuter wachsen. Diese Unkräuter sind resistent gegen herkömmliche Unkrautvernichtungsmittel. Aus diesem Grund waren das Wissenschaftsmagazin “Science” vor einer Krise in der Landwirtschaft. Einige Wissenschaftler und Gentechnikgegner vermuten die Ursache für die Entstehung und Ausbreitung dieser Pflanzen im gentechnisch verändertem Saatgut. Selbstverständlich wird von den Verantwortlichen der Saatgutindustrie jegliche Verantwortung zurückgewiesen. Nicht von der Hand zu weisen ist dabei die Argumentation, dass eine natürliche Selektion dazu geführt hat, dass gegen die Pflanzengifte resistente Pflanzen sich schneller vermehrten. Aber genauso wenig ist von der Hand zu weisen, dass durch den Einsatz des gentechnisch veränderten Saatgutes sich diese Selektion deutlich beschleunigt hat. Denn durch den Einsatz des gentechnisch veränderten Saatgutes ist es erst dazu gekommen, dass größere Mengen dieser Pflanzengifte eingesetzt wurden.

Der Einsatz des gentechnisch veränderten Saatgutes führt nun dazu, dass der Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln statt zu sinken um 25 % angestiegen ist. Bei einem Einsatz von Saatgut, das gegen mehrere Pflanzenschutzmitteln resistent ist, rechnen die Wissenschaftler damit, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mittelfristig um 50 % steigen wird.

Quelle:http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/landwirtschaft-landwirte-in-einem-teufelskreis/9359522-2.html

 

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