Richtlinien für gentechnisch veränderte Tiere

Von der europäischen Lebensmittelbehörde, die auf EU Ebene arbeitet, wurden Richtlinien für die Risikobewertung der Gentechnik, die gentechnisch veränderte Tiere betrifft erarbeitet.

Diese Richtlinien werden von vielen Umweltorganisationen massiv kritisiert. Mitarbeiter der Kommission, die diese Richtlinien erarbeitet hat, sollen auch für die Agrarlobby und für Gentechnik Unternehmen arbeiten.

Dass die Arbeit mit transgenen Tieren oder mit gentechnisch veränderten Tieren aber durchaus sinnvoll sein kann, zeigt Beispiel der Einsatz von gentechnisch veränderten Mücken, die auf den Kaiman Inseln freigelassen wurden so zur Reduzierung der heimischen Moskito Population beitragen soll. Man erhofft sich dadurch Erfolge im Kampf gegen Krankheiten die durch die einheimischen Moskitos übertragen werden. Dieses Projekt wurde jetzt auch von Brasilien übernommen wo eine große Zuchtanlage für diese, den gefährlichen Dengusfieber Virus übertragenen Stechmücken eröffnet wurde.

Dieses Beispiel zeigt, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit der Gentechnik durchaus seine Berechtigung hat. Bei anderen Projekten, ist aber die Skepsis durchaus angebracht, da die Auswirkungen auf die Umwelt völlig unzureichend erforscht sind. In diesem Zusammenhang erscheint die Kritik, die die lobbynahe Tätigkeit einiger Kommissionsmitglieder betrifft durchaus angebracht.

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