Zuwachs grüner Gentechnik auf 10 Millionen ha

Wie auf agrarheute.com am 25.2.2013 zu lesen war, sind auch im Jahr 2012 die Anbauflächen gestiegen, auf denen gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut wurden. Der größte Zuwachs soll dabei in Brasilien zu verzeichnen gewesen seien.
Die so genannten Schwellenländer haben insgesamt größere Anbauflächen neu mit gentechnisch veränderten Produkten bestellt, als die so genannten Industrienationen.

Insgesamt sind nun rund 170 Millionen ha gentechnisch veränderten Pflanzen bestellt worden, das sind ca. 10 Millionen ha mehr als im Jahr 2011.

In den Staaten, die führend beim Anbau gentechnischer Pflanzen sind, den USA und Kanada, haben sich die Anbauflächen gegenüber 2011 kaum verändert.
Den größten Zuwachs insbesondere beim Baumwolle gab es in Brasilien. Dort wird massiv mit gentechnisch veränderten Sojabohnen, Mais und Baumwolle gearbeitet. Derzeit sollen dort rund 36,6 Million ha mit gentechnisch veränderten Pflanzen bestellt worden seien.

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Mit Argusaugen auf Brüssel schauen!!

 

Ca. 50 Landwirte haben sich im Verbund Gentechnik anbaufreie Region südliches Barnim zusammengeschlossen. Diese Landwirte haben beschlossen auf ihren Feldern keine gentechnisch veränderten Produkte anzubauen. Zwar ist seit 2009 der Anbau gentechnisch veränderten Mais ist auf deutschen Feldern verboten, doch liegen in Brüssel unzählige Anträge zur Zulassung gentechnisch veränderter Produkte vor. Die nicht unbegründete Angst dieser Bauern ist, dass die Folgen des Anbaus gentechnischer Produkte nicht ausreichend erforscht wurden. So ist zum Beispiel nicht hundertprozentig geklärt, wie sich zum Beispiel der Anbau gentechnisch veränderten Mais auf die Bienenpopulation auswirkt.

So wie im südliche Barnim, gibt es auch weitere sechs Gebiete in Brandenburg in denen sich über 400 Bauern zu vergleichbaren Gruppen zusammengeschlossen haben.

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen stand auch im Mittelpunkt der Diskussion auf dem ersten Brandenburger Imker und Bauerntag in Paaren.

Freihandelsabkommen contra Gentechnikkennzeichnung

Wie wird sich das Freihandelsabkommen, dass zwischen Europa und den USA ausgehandelt werden soll, auf den Verbraucherschutz aus? Während in Europa ein sehr gutes Verbraucherschutzsystem existiert, besteht in Amerika keinerlei Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel. Innerhalb der Europäischen Union müssen dagegen schon geringe Mengen (null, neun Prozent) auf der Verpackung ausgewiesen werden. Ein Abkommen zwischen zwei Partnern beinhaltet immer Kompromisse. Es bleibt es also abzuwarten, ob Europa hier Zugeständnisse machen muss. Aus Erfahrung ist zu befürchten, dass auch hier auf Kosten des Verbraucherschutzes das Gesetz über gentechnisch veränderte Lebensmittel aufgeweicht wird.

Vision oder Wahnsinn?

Ein in Boston an der Harvard-Universität arbeitender Genetiker, George Church, plädiert dafür, genetische Veränderungen an Menschen vorzunehmen um virusresistente Menschen zu schaffen.

Derzeit wird von dem Genetiker wohl an Techniken gearbeitet, menschliche Zellen mit Genmaterial der Neandertaler auszustatten. Wenn das gelungen ist, dann will er laut http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spektrum/news/2013/02/08/virusresistente-menschen-dank-gentechnik/9375.html daraus Embryonen schaffen und diese durch Leihmütter austragen lassen.

Versprechungen, wie Virusresistente Menschen zu schaffen und Erkrankungen, die Viren als Ursache haben somit auszurotten soll diese Projekte für die Öffentlichkeit schmackhaft machen.

Abgesehen davon, das Viren ein so schnelles genetisches Anpassungspotential haben, dass die Durchführbarkeit an der Praxis scheitern dürfte, scheint Moral aus dem Persönlichkeitsprofil einiger Wissenschaftler ohne genetische Eingriffe verschwunden zu sein.

 

 

 

 

 

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