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Das Chromosom

Ein ChromosomChromosomen sind fadenförmige Gebilde im Zellkern jeder Zelle, welche die aus DNS bestehenden Gene tragen und für die Übertragung der verschiedenen, im Erbmaterial festgelegten Eigenschaften von der sich teilenden Zelle auf die beiden Tochterzellen verantwortlich sind. Chemisch gesehen bestehen sie hauptsächlich aus kettenartig hintereinander geschalteten Nukleotiden, basischen Proteinen und nichtbasischen Proteinen mit Enzymcharakter. Vor jeder Zellteilung werden die Chromosomen in Form identischer Längseinheiten (Chromatiden) verdoppelt (identisch redupliziert). Während der Kernteilungsphase verdichten sie sich durch mehrfache Spiralisation zu scharf begrenzten, unter dem Mikroskop deutlich sichtbaren Gebilden. Die Längseinheiten werden dann bei der Kernteilung voneinander getrennt und exakt auf die beiden Tochterkerne verteilt. Die Gesamtheit der Chromosomen einer Zelle heißt Chromosomensatz. Man unterscheidet normale Chromosomen (Autosomen) und Geschlechtschromosomen (Heterosomen). Meist sind von jedem Chromosom zwei identische Exemplare im Zellkern jeder Zelle vorhanden; einer stammt vom väterlichen, der andere vom mütterlichen Elternteil. Diese beiden Chromosomen eines Paares werden homologe Chromosomen genannt. Die diploiden (2n) Körperzellen des Menschen enthalten 46 Chromosomen, die sich nach Form und Genbestand in 22 Autosomenpaare (Chromosom 1–22, aufgeteilt in die Gruppen A–G) und ein Paar Geschlechtschromosomen (XX bei der Frau, XY beim Mann) unterteilen lassen. Die durch Reduktionsteilung entstehenden (haploiden) Keimzellen (Eizellen, Spermien) enthalten 22 Autosomen und 1 Geschlechtschromosom (X- oder Y-Chromosom). Die Chromosomenstücke einer Zelle sind untereinander austauschbar, der Vorgang wird Crossing-Over genannt. Das sogenannte Crossing-Over tritt bei der weiblichen Keimzellenbildung auf. Bei der Tetrade tritt zwischen den beiden homologen Chromosomen ein Bruch auf. Dieser führt dazu, dass sich die Chromatiden überkreuzen und so jeweils das Chromatinstück des Partners übernehmen. Bei der Lösung der beiden Chromosomen ist jeweils ein Chromatid mit einer andren Erbinformation ausgerüstet.

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